Lamas

haben eine sanfte, geheimnisvolle Ausstrahlung. Sie sind wollige und zutrauliche Begleiter bei Wanderungen durch die herbschöne Landschaft des Thayatals. Auf ihren Packsätteln können sie das Gepäck tragen und gemeinsam mit ihrem Llamero - so nennt man den Lamaführer - ihren Weg gehen. Sie haben alle Zeit der Welt, stehen irgendwie „über den Dingen" und ihre Anwesenheit läd ein zum Atem holen, Besinnen und Kraft schöpfen.

Unsere Lamas werden auch in der tiergestützten Pädagogik, für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und als Cotrainer z.B. bei Teamtrainings eingesetzt.  Eine Lamaherde auf der Koppel gemeinsam einzufangen, die Tiere aufzuzäumen und für eine gemeinsame Wanderung vorzubereiten ist eine komplexe Teamaufgabe mit vielen Potentialen zur gemeinsamen Weiterentwicklung. Die Tiere agieren als "Spiegel". Sie sind wachsam und aufmerksam und ihre Rückmeldungen sind ehrlich und unmittelbar. 

Ein Lama steht am Straßenrand
und fühlt sich von der Welt verkannt.
Weil jeder meist so komisch guckt
und glaubt, es spuckt.

Da faßt das Lama sich ein Herz
und sagt halb ernst und halb im Scherz:
Ich finde Spucken wundervoll,
was weiter nichts besagen soll.

Der eine spuckt, der andere bellt -

Bunt ist die Welt

El Misty, Tinto und Caballero sind drei erfahrene Lamas (Jahrgang 1995), die ihre Aufgabe als tierisches Gegenüber zur Entstressung, Erdung, Entschleunigung und zur experimentellen Führungskompetenz sehr ernst nehmen.

Ikarus, Romeo und Nathan leben seit Sommer 2010 bei uns. Die Junghengste leisten den „alten Herren" Gesellschaft und lernen von ihnen. Ihre ausgeprägten, individuellen Charaktere und Ihre Lausbubenstreiche machen uns viel Freude. Für ihre Arbeit als Trekkinglama und Partner in der tiergestützten Pädagogik sind sie begabt und willig.