Gemeinwohl-Ökonomie

 

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine zivilgesellschaftliche Bewegung, die weltweit 11.000 Unterstützer*innen, mehr als 2.000 Aktive und über 150 Regionalgruppen umfasst. 31 GWÖ-Vereine, ca. 500 bilanzierte Unternehmen und andere Organisationen, knapp 60 Gemeinden und Städte sowie 200 Hochschulen und Universitäten weltweit, verbreiten die Vision der Gemeinwohl-Ökonomie, setzen sie um und entwickeln sie weiter.

 

Die Idee stammt aus Österreich und wurde auf der Basis eines gleichnamigen Buches von Christian Felber gegründet. Sie sieht vor, dass Unternehmen bei ihrer Bilanzierung nicht mehr länger in erster Linie das Zahlenwerk aus Wachstum, Gewinn und Umsatz betrachten, sondern andere Werte in den Vordergrund rücken:

  • Menschenwürde
  • Solidarität & Gerechtigkeit
  • ökologische Nachhaltigkeit
  • Demokratie und Mitentscheidung

Kurz gesagt: Die Gemeinwohl-Ökonomie hinterfragt, welchen Beitrag das Unternehmen für die gesamte Gesellschaft leistet. Mithilfe einer Matrix wird eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Unternehmerisches Handel wird selbstkritisch geprüft und dabei viele Möglichkeiten entdeckt, wie das Unternehmen im täglichen Handeln zur Erfüllung der SDGs beitragen kann.